Faurecia: Weltweit erster Benzinpartikelfilter



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Der eine oder andere von ihnen erinnert sich garantiert noch an das Kinderspiel: „Ich sehe was, was Du nicht siehst….!“ Beim Thema Abgase funktioniert das nur sehr eingeschränkt. Während noch viele Industrie-und Privatschornsteine gut erkennbar rauchen, was das Zeug hält, sieht man bei Autos kaum noch etwas. Dennoch enthalten Autoabgase etwas, was nicht wirklich gesund ist. Rußpartikel. Der Autozulieferer Faurecia ist nun zum zweiten Mal als Vorreiter unterwegs. Nachdem man vor vielen Jahren bereits als erster den Dieselrußpartikelfilter auf den Markt bringen konnte, hat man jetzt auch beim Benzinrußpartikelfilters die Nase vorn!

Darum geht es diesmal!

Man sieht sie nicht, aber sie sind trotzdem da. Rußpartikel! Ausgestoßen werden sie von Automotoren und je weniger es sind, umso besser für unsere Gesundheit. Für Dieselmotoren sind Rußpartikelfilter daher bereits seit langem ein Muss, ab 2017 verlangt die Abgasnorm Euro 6c nun auch strengere Werte für Ottomotoren. Emmanuel Jean, Emissions Master Expert bei Faurecia Emissions Control Technologies:

Emmanuel Jean:

Rußpartikel sind kein spezifisches Dieselproblem, auch Benziner, darunter besonders die Motoren mit Direkteinspritzung, erzeugen Partikel.

Die neue Abgasnorm Euro 6c verlangt fu¨r Ottomotoren mit Direkteinspritzung die Reduzierung auf ganze 10 Prozent des derzeitigen Rußpartikelausstoßes. Für Faurecia war dies ein guter Grund, bereits 2011 in die Entwicklung einzusteigen. So konnte man bereits im vergangenen Jahr die Serienproduktion des weltweit ersten Benzinpartikelfilters fu¨r eine europäische Premiummarke beginnen.

Emmanuel Jean:

Nach dem Rußpartikelfilter sind wir mit dem Benzinpartikelfilter somit zum zweiten Mal Vorreiter bei der Entwicklung des Abgasreinigers.

Da sich bei Motoren mit Direkteinspritzung der Kraftstoff erst im Brennraum mit Luft mischt, besteht die Möglichkeit, dass einzelne Tröpfchen nicht vollständig verdampfen.

Emmanuel Jean:

Infolgedessen verbrennen sie nicht komplett und verlassen den Motor in Form kleinster Rußpartikel. 2016 wird allein in Europa jeder zweite Benzin-Pkw ein Direkteinspritzer sein und vor allem kombiniert mit Turboaufladung. Denn der Trend geht ganz klar zum Downsizing von Motoren, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.


Für Faurecia gibt es dabei einen sehr interessanten Aspekt. Die Zahl von Fahrzeugen mit effizienter Direkteinspritzung wächst, da sie bei kleineren Hubräumen die gleiche Leistung erlauben und dazu sogar 15 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen.

Emmanuel Jean:

Unser Benzinpartikelfilter ist übrigens für die Dauer des kompletten Fahrzeuglebens ausgelegt. Und wir erreichen mit diesem in Serie produzierten Benzinpartikelfilter bereits heute künftige Abgasnormen.

Zudem gelingt es Faurecia durch die Entwicklung und Nutzung alternativer Materialien und neuer Herstellungsprozesse, Autos um mehr als 100 Kilogramm leichter zu machen. Das reduziert den CO2-Ausstoß um 10 Gramm. Pro Kilometer, versteht sich!

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter https://www.was-audio.de/aatest/2015_kw_29_Faurecia__-_Weltweit_erster_Partikelfilter_fuer_Benzinmotoren_kommt_Autotipp_kvp.mp3

Fotos: © Faurecia

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